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Prof. Dr. Herbert Waldmann wurde die Emil-Fischer-Medaille verliehen

Anlässlich der ORCHEM-Tagung der Liebig-Vereinigung der deutschen organischen Chemiker wurde Prof. Dr. Herbert Waldmann die Emil-Fischer-Medaille am 24.09.2012 verliehen. Die Medaille wird von der GDCh für herausragende Arbeiten auf dem Gebiet der organischen Chemie verliehen und gilt als höchste Auszeichnung für organische Chemiker in Deutschland.

Die GDCh begründet die Preisverleihung folgendermaßen: „Waldmann wird für seine wegweisenden Beiträge zur Entwicklung der Biologischen Chemie gewürdigt. Seine Forschungsarbeiten haben das Zusammenwirken der Organischen Chemie mit den biologischen und medizinischen Disziplinen entscheidend vorangebracht. Als besonders fruchtbar gilt das von ihm entworfene Konzept zur Analyse des von der Natur vorgegebenen bevorzugten Funktionen- und Strukturraums, das neue Perspektiven für die Wirkstoffsuche eröffnet. So ist es ihm in virtuoser Weise mit Hilfe kombinatorischer Verfahren gelungen, zahlreiche Wirkstoffe, insbesondere Enzyminhibitoren, zu synthetisieren. Grundlegend sind auch seine Arbeiten zur Aufklärung der intrazellulären Signalvermittlungsmechanismen.“

Herbert Waldmann, geb. 11. Juni 1957 in Neuwied, studierte in Mainz Chemie. Er ist Professor für Chemische Biologie an der TU Dortmund und Direktor der Abteilung Chemische Biologie am Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie in Dortmund. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Chemischen Biologie, Naturstoffsynthese, kombinatorischen und medizinischen Chemie. An der Schnittstelle zwischen organischer Chemie und Biologie entwickelt er molekulare Sonden zum Studium biologischer Phänomene. Ein Schwerpunkt liegt auf der Chemie von Proteinen und ihrer Rolle bei der Signalübertragung.