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2019

  1. 201903 Polymer Micelles

    Interdisziplinäre Zusammenarbeit der Arbeitskreise Brunschweiger, Weberskirch und Raunser führt zu einem neuen Ansatz für die Herstellung DNA-kodierter Molekülbibliotheken für die Wirkstoffsuche.

    DNA-kodierte Molekülbibliotheken haben sich zu einer stark nachgefragten Technologie für die Wirkstoffsuche entwickelt. Die Entwicklung neuer Synthesemethoden für die Herstellung dieser Molekülbibliotheken ist aufgrund der chemischen Labilität der DNA technisch sehr herausfordernd. Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit der Arbeitskreise Brunschweiger, Weberskirch und Raunser konnte einen neuen Ansatz zur Herstellung DNA-kodierter Molekülbibliotheken entwickeln, der auf der Verkapselung von Katalysatoren in Mizellen beruht. Diese Arbeit wurde kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift Journal of the American Chemical Society veröffentlicht

    Die Suche nach neuen Wirkstoffen ist ein komplexes, risikoreiches Unterfangen. Die Kopplung von wirkstoffartigen Molekülen an DNA-Sequenzen, die als Barcodes der Moleküle fungieren, ermöglicht, sehr große Bibliotheken solcher Moleküle kostengünstig herzustellen und höchst effizient auf potentielle Wirkstoffe zu testen. Die chemische Labilität der DNA schränkt bislang das Methodenspektrum zur Herstellung dieser Molekülbibliotheken extrem ein. Daher liegt eine zentrale Herausforderung, um diese spannende Technologie weiterzuentwickeln, in der Entwicklung von Synthesemethoden, um ein breites Spektrum an Molekülen kodiert herstellen zu können.

    In einer interdisziplinären Zusammenarbeit, die weltweit in dieser Form nur in Dortmund durchgeführt werden konnte, haben Wissenschaftler der beiden Arbeitskreise Brunschweiger und Weberskirch an der TU Dortmund und des Arbeitskreises Raunser am MPI Dortmund die Anwendung einer innovativen Katalysatorklasse für die Synthese von DNA-markierten Molekülen gezeigt. Im Arbeitskreis von Prof. Weberskirch hergestellte Polymere bilden Nanometer-große, dreidimensionale Strukturen, sogenannte Öl-in-Wasser-Mizellen, in Wasser und immobilisieren in ihrem hydrophoben Kern einen Katalysator. Dieser Katalysator ist somit unzugänglich verkapselt für den wasserlöslichen DNA-Barcode. Der Arbeitskreis von Dr. Brunschweiger konnte nachweisen, dass in diesen Nanoreaktoren kleine, an DNA-gekoppelte Ausgangsprodukte selektiv, ohne DNA-Zerstörung, zu gewünschten Zielstrukturen umgesetzt werden. Im Arbeitskreis von Prof. Raunser wurden die Reaktionen durch elektronenmikroskopische Aufnahmen untersucht. Das hier gezeigte Prinzip der mizellaren Katalyse bietet ein erhebliches Potential zur breiten Anwendung nicht nur in der Synthese von DNA-kodierten Molekülbibliotheken, sondern auch zur selektiven Modifikation anderer Biomakromoleküle.

    Die Forschungen zur mizellaren Katalyse wurden kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift Journal of the American Chemical Society einem internationalen Fachpublikum vorgestellt.

 

 

  1. 201902_Preisverleihung_CET

    Auszeichnung für den Arbeitskreis Brunschweiger

    Der Arbeitskreis Brunschweiger ist einer von drei Gewinnern des Wissenschaftswettbewerbs "Forum Junge Spitzenforscher", der vom Centrum für Entrepreneurship und Transfer (CET) der TU Dortmund ausgerichtet wurde. Der Arbeitskreis forscht auf dem Gebiet der DNA-kodierten Molekülbibliotheken, die eine effiziente Wirkstoffsuche ermöglichen. Er wurde für seine Entwicklung von DNA-Kodierstrategien, die ein breites Spektrum von chemisch-synthetischen Methoden in ein kodiertes Format zu übertragen erlauben, ausgezeichnet.

    Das Centrum für Entrepreneurship und Transfer (CET) der TU Dortmund hat in Kooperation mit der Stiftung Industrieforschung einen Wettbewerb zur Förderung des Transfers innovativer Ideen zum Thema "Transformation" ausgerichtet. Dieser Wettbewerb richtete sich an alle Ruhrgebietsuniversitäten. Es wurden die ersten drei Plätze mit je 10.000 € prämiert. Der Arbeitskreis Brunschweiger wurde für seine Forschungen auf dem Gebiet der DNA-kodierten Chemie mit dem dritten Platz ausgezeichnet, da diese Forschung ein hohes Potential für kommerzielle Anwendungen auf dem Gebiet der Arzneimittelforschung aufweist. Die Kodierung von kleinen, wirkstoffartigen Molekülen mit DNA-Barcodes ermöglicht, sehr große Zahlen solcher Moleküle herzustellen und diese als komplexe Gemische hocheffizient auf potentielle Wirkstoffe zu screenen. Der Arbeitskreis Brunschweiger entwickelt Molekülkodierstrategien, die ein bislang unbefriedigend gelöstes Problem, die geringe Zahl an Synthesemethoden zur Herstellung dieser Molekülbibliotheken, adressieren. Sie machen so ein breites Spektrum an Molekülklassen in einem kodierten Format für das Screening auf Wirkstoffe zugänglich.

 

 

  1. 201901_Verleihung_ Innovationspreis 2019

    Verleihung des renommierten Innovationspreises in Medizinisch/Pharmazeutischer Chemie 2019 an Dr. Andreas Brunschweiger.
    Die Gesellschaft Deutscher Chemiker und die Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft verliehen Dr. Andreas Brunschweiger, Gruppenleiter in der Fakultät für Chemie und Chemische Biologie, den renommierten Innovationspreis in Medizinisch/Pharmazeutischer Chemie anlässlich der Tagung "Frontiers in Medicinal Chemistry" am 26.03.2019 in Würzburg.
    Der Innovationspreis wurde Dr. Brunschweiger in Würdigung seiner zukunftsweisenden Arbeiten auf dem Gebiet der Synthese von DNA-kodierten Molekülbibliotheken verliehen. DNA-kodierte Molekülbibliotheken sind eine neuartige Technologie, die wirkstoffartige Moleküle mit synthetischen DNA-Strängen koppelt. Die DNA-Stränge dienen gleichsam als Barcodes, die die Moleküle zweifelsfrei identifizieren. Die DNA-Markierung von Molekülen erlaubt Wissenschaftlern, zahlenmäßig extrem große Moleküldatenbanken zu generieren und diese durch einen einfaches, hocheffizientes und kostengünstiges Testsystem auf potentielle Wirkstoffe zu prüfen. Ein Problem stellt das bislang sehr enge Spektrum an einsetzbaren Synthesemethoden zur Herstellung dieser Molekülbibliotheken dar. Der Arbeitskreis Brunschweiger hat Strategien gefunden, die den Einsatz einer Vielzahl von Synthesemethoden zur Herstellung von kodierten Molekülbibliotheken ermöglichen. Darüber hinaus werden in einer sehr erfolgreichen interdisziplinären Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe von Prof. Weberskirch innovative Katalysatoren, die DNA nicht schädigen, für die Synthese DNA-kodierter Moleküle untersucht. Derzeit werden neuartige DNA-kodierte Molekülbibliotheken als Prototypen für verschiedene Projekten synthetisiert und unter Einsatz einer gemeinsam mit der Fakultät für Statistik der TU Dortmund entwickelten Software zum Auslesen von DNA-Barcodes auf Wirkstoffe getestet.

 

2018

  1. Katharina Götte joins the group as Ph.D. student. Wellcome!
  1. Joint research project of the Brunschweiger group with Merck KGaA
    The research group of Andreas Brunschweiger and Merck agreed to collaborate in the field of DNA-encoded chemistry. The aim of this joint research project is the development of new synthesis strategies to encoded compound libraries.
  1. Joint research project of the Brunschweiger group with Bayer AG.
    The research group of Andreas Brunschweiger and Bayer AG collaborate in the field of DNA-encoded chemistry. The aim of this joint research project is the development of new synthesis strategies to encoded compound libraries.
  1. nf182

    Auf der "7th International Conference on Multicomponent Reactions and Related Chemistry" in Düsseldorf wurde der Beitrag von Frau Verena Kunig aus dem Arbeitskreis von Dr. Brunschweiger mit dem Titel "Genetic tagging of the Ugi-four-component reaction" mit einem von insgesamt drei Posterpreisen ausgezeichnet.

  2. 201803_Klaus-Grohe-Preis_Foto

    Renommierter Klaus-Grohe-Preis für Medizinische Chemie an Wissenschaftlerin der Fakultät für Chemie und Chemische Biologie der TU Dortmund verliehen

2017

  1. Our reseach in a short film... (in German)
  2. Neue DNA-Kodierstrategie als Coverstory in Chemical Science publiziert

 

2014

  1. Neuroallianz Publication Award 2014 Nov 26

     

 

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