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Prof. Daniel Rauh erhält Preis der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

Prof. Daniel Rauh von der TU Dortmund ist am Freitag, 27. November, mit dem diesjährigen Preis der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften ausgezeichnet worden, der von der Monika Kutzner Stiftung zur Förderung der Krebsforschung gestiftet wird. Der Chemiker wird damit für seine herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Krebsforschung geehrt. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird jährlich vergeben.

Daniel Rauh ist seit 2010 Professor für Medizinische Chemie und Chemische Biologie an der Fakultät für Chemie und Chemische Biologie der TU Dortmund. Nach seinem Pharmaziestudium an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald promovierte er 2002 an der Philipps-Universität Marburg. Als Postdoc war er in Halle an der Saale und in San Francisco/USA tätig. Vor dem Ruf an die TU Dortmund war Daniel Rauh Gruppenleiter am Chemical Genomics Centre der Max-Planck-Gesellschaft in Dortmund.

 

Forschung zur personalisierten Medizin

Der Dortmunder Wissenschaftler entwickelt Moleküle, die gezielt die biologische Aktivität von Proteinen in Zellen beeinflussen. So lassen sich Grundlagen für die Entwicklung neuer Wirkstoffe legen – beispielsweise für die Tumortherapie. Der Fokus der Arbeit von Prof. Daniel Rauh liegt auf der personalisierten Medizin. Hierzu hat er ein umfangreiches wissenschaftliches Netzwerk aufgebaut, zu dem Krebsforscherinnen und -forscher sowie die Industrie gehören. Außerdem arbeitet Prof. Daniel Rauh an molekularen Sonden zur Erforschung medizinisch bedeutsamer Zielproteine auf zellulärer Ebene.

Für seine Arbeit wurde der TU Professor bereits 2013 mit dem „Novartis Early Career Award in Organic Chemistry” ausgezeichnet.