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Prof. Kenneth Raymond, UC Berkeley, gibt “Mercator Lecture” Serie an der TU Dortmund im Rahmen des DFG Graduiertenkollegs GRK2376 “Confinement-controlled Chemistry

Wie macht sich die Natur Übergangsmetall-Kationen zu Nutze? Welche Relevanz haben Selten Erdmetalle wie Europium und Gadolinium in biologischen Markierungsexperimenten und der medizinischen Bildgebung? Welche spannende Chemie kann in künstlichen Nanokäfigen auf Basis von Galliumkomplexen durchgeführt werden?
Hierzu konnte US Chemiker Ken Raymond in den letzten zwei Wochen als erster “Mercator Fellow” des GRK2376, in welchem sich Wissenschaftler von Ruhr-Uni Bochum und TU Dortmund mit chemischen Reaktionen in nanometergroßen Hohlräumen und Kompartimenten beschäftigen, spannende Antworten liefern.

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Prof. Ken Raymond, Jahrgang 1942, Mitglied der American Academy of Arts and Sciences, ist weltweit bekannt für seine grundlegenden Arbeiten in den Bereichen Bioanorganische (z.B. im Zusammenhang mit Eisen-Siderophorkomplexen) und Lanthanoid-Chemie. Zudem leistete er Pionierarbeit in der Supramolekularen Koordinationschemie, in dem er anionische Käfigverbindungen auf Basis von Catechol-Galliumkomplexen synthetisierte, in welchen er mit seinen auf Homogenkatalyse spezialisierten Kollegen Robert Bergmann und Dean Toste aus Berkeley zahlreiche chemische Reaktionen durchführte.

In insgesamt fünf Vorträgen mit Titeln wie „Supramolecular Metal-Ligand Clusters as Synthetic Enzymes“, der GDCh Veranstaltung „Gadolinium MRI Agents: the Good, the Bad, and the Ugly“ sowie zahlreichen Diskussionen konnte er sowohl zahlreiche Forscher und Studierende der Universitäten Bochum und Dortmund begeistern, als auch Spezialwissen für die Doktoranden der Graduiertenschule des GRK2376 vermitteln.

Lokaler Gastgeber an der Fakultät für Chemie und Chemische Biologie der TU Dortmund war die Arbeitsgruppe um Prof. Guido Clever, die sich im Rahmen des GRK2376 sowie des ERC Projektes RAMSES mit ähnlichen Fragestellungen beschäftigt und so mehrere intensive Tage mit einem Altmeister der Bioanorganischen und Supramolekularen Chemie verbringen konnte.



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