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Vergangene Fortbildungen 2018


 

Vom fossilen Rohstoff über Reaktionsabläufe zu
maßgeschneiderten Werkstoffen

Veranstaltungsort: TU Dortmund

Fortbildung-eintaegig

 

Mi., 31.01.2018  9:00-16:00 Uhr     (Anmeldeschluss: Mo.,17.01.2018)

Mo, 05.02.2018  9:00-16:00 Uhr     (Anmeldeschluss: Mo.,17.01.2018)

 

Veranstalter: StR‘ Corinna Ostwinkel, Prof. Dr. Insa Melle, TU Dortmund

 

Im neuen Lehrplan Chemie der Oberstufe für Gymnasien werden im Inhaltsfeld 4 „Organische Produkte – Werkstoffe und Farbstoffe“ mehrstufige, gezielte Synthesen für Anwendungsprodukte behandelt. Ausgehend vom Erdöl und dessen Destillate werden in der Fortbildung grundlegende Reaktionstypen wie Substitutionen, Additionen, Eliminierungen und Kondensationen, die auch zur Systematisierung der Vielfalt organischer Verbindungen nützlich sind, vorgestellt und durchgeführt. Ebenso werden Reaktionen zu Reaktionsfolgen und Reaktionswegen verknüpft, die zur gezielten Herstellung eines erwünschten Produktes des alltäglichen Gebrauchs führen. Die Struktur-Eigenschafts-Beziehungen makromolekularer Stoffe werden erläutert und mit chemischen Reaktionen verknüpft, die zu vielseitig einsetzbaren Werkstoffen und Produkten des alltäglichen Gebrauchs führen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten ein umfangreiches Skript mit zahlreichen Experimenten (ca. 25), die in der Fortbildung selbstständig durchgeführt werden können.

Die Fortbildung wird am 31.01. durch einen Fachvortrag von Herrn Dr. Engels und am 05.02. durch einen Fachvortrag von Herrn Prof. Dr. Weberskirch ergänzt.

 

Vorkenntnisse:

Es sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich.

Zielgruppe:

Chemielehrerinnen und -lehrer der Sekundarstufe II

 


 

Kunststoffe - Alleskönner?

Veranstaltungsort: TU Dortmund

Fortbildung-eintaegig

 

Mi., 07. Februar 2018 09:00-16:00 Uhr Die Fortbildung ist leider bereits ausgebucht.

 

Veranstalter: StR‘ C. Ostwinkel, Prof. Dr. I. Melle, TU Dortmund 

 

Das Inhaltsfeld 4 „Organische Produkte – Werkstoffe und Farbstoffe“ des neuen Kernlehrplans Chemie sieht vor, dass in der Qualifikationsphase Grundlagen der Polymerchemie erarbeitet werden. In dieser Veranstaltung haben Sie die Möglichkeit, kompetenzorientierte Unterrichtssequenzen zu diesem Schwerpunkt des Inhaltsfelds zu planen und so einen Baustein für das schulinterne Curriculum zu entwickeln.
Desweiteren können Sie vielfältige Materialien sichten, Experimente zur Polymerchemie ausprobieren und so Ihre Planungen konkretisieren.

 

Vorkenntnisse:

Es sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich.

Zielgruppe:

Chemielehrerinnen und -lehrer der Sekundarstufe II.

 


 

Planung von Chemieunterricht für inklusive Lerngruppen

Veranstaltungsort: TU Dortmund

Fortbildung-eintaegig

 

Mo., 19. Februar 2018 09:00-16:00 Uhr    (Anmeldeschluss: Mo.,05.02.2018)

Di., 20. Februar 2018 09:00-16:00 Uhr     Die Fortbildung fällt leider aus.

 

Veranstalter:  Dagmar Michna, M. Ed., Mats Kieserling, M. Ed., Thomas Baumann, M. Ed., Annemarie May, M. Ed., Franziska Zimmermann, M. Ed., Prof. Dr. Insa Melle, TU Dortmund 

 

In Folge der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung tritt im Schuljahr 2014/2015 das damit verbundene Recht auf inklusiven Unterricht in Kraft. Dadurch stehen Lehrkräfte nun vermehrt der Herausforderung gegenüber, den Unterricht für eine inklusive Lerngruppe planen und gestalten zu müssen. In dieser Fortbildung stehen Materialentwicklung und Medien für einen inklusiven Chemieunterricht im Mittelpunkt. Es wird sich mit der Frage auseinandergesetzt, wie ein Chemieunterricht geplant werden kann, in dem alle Schülerinnen und Schüler ihrem Leistungsniveau entsprechend gefordert und gefördert werden können.

 
Dazu werden zunächst grundlegende Richtlinien und Prinzipien des Universal Design for Learning (UDL) vorgestellt, auf dessen Basis ein Gemeinsamer Unterricht geplant werden kann. Dabei erfolgt eine Konkretisierung anhand ausgewählter Beispiele für den Chemieunterricht, wobei der Fokus auf Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Lernen gelegt wird. Anschließend werden Materialien und Experimente zu selbst gewählten Beispielen entwickelt.

 

Vorkenntnisse:

Es sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich.

Zielgruppe:

Chemielehrerinnen und -lehrer der Sekundarstufe I

 


 

Verbrennungen und Redoxreaktionen – Experimentelle Unterrichtseinheiten für den inklusiven Chemieunterricht

Veranstaltungsort: TU Dortmund

Fortbildung-eintaegig

 

Di., 27. Februar 2018 09:00-16:00 Uhr  Die Fortbildung fällt leider aus.

Mi., 28. Februar 2018 09:00-16:00 Uhr  (Anmeldeschluss: Di.,13.02.2018)

 

Veranstalter: Thomas Baumann, M. Ed., Prof. Dr. I. Melle, TU Dortmund

 

Die Verbrennung stellt eine der aus dem Alltag bekanntesten und gesellschaftlich wichtigsten Reaktionen dar und ist auch ein wesentliches Thema des Chemieunterrichts. Viele der zentralen Merkmale von Verbrennungsreaktionen können am Beispiel der brennenden Kerze erarbeitet werden. Unter Betrachtung der Vorerfahrungen der Lernenden sind das Anzünden sowie das Herunterbrennen einer Kerze als Erscheinungen in der Regel allen Schülerinnen und Schülern bekannt. Dagegen weitgehend unbekannt sind die Prozesse, die dafür sorgen, dass eine Kerzenflamme letztendlich entstehen kann.

Mit der Einführung von Verbrennungsreaktionen wird die Grundlage für die darauf aufbauende Thematik der Redoxreaktionen geschaffen, wie es auch der Kernlehrplan NRW für das Fach Chemie vorsieht.

Zu diesen beiden Themen wurden experimentelle Lernumgebungen nach dem Prinzip des Universal Design for Learning, einem Konzept zur Verringerung von Barrieren im Unterricht, entwickelt und anschließend in inklusiven Schulklassen erprobt und evaluiert. Die Ergebnisse sind positiv ausgefallen und lassen darauf schließen, dass sich die Lernumgebungen für den inklusiven naturwissenschaftlichen Unterricht eignen.

Die experimentellen Lernumgebungen werden in der Fortbildung vorgestellt und in Zusammenhang damit das Universal Design for Learning erläutert. Alle Fortbildungsteilnehmer/innen erhalten ein Skript mit den entwickelten Unterrichtsmaterialien.

Vorkenntnisse:

Es sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich.

Zielgruppe:

Chemielehrerinnen und -lehrer der Sekundarstufe I

 


 

Diagnose und individuelle Förderung

Veranstaltungsort: TU Dortmund

Fortbildung-eintaegig

 

Do., 01. März 2018 09:00-16:00 Uhr Die Fortbildung fällt leider aus.

 

Veranstalter: Dagmar Michna, M. Ed., Annemarie May, M. Ed., Prof. Dr. Insa Melle, TU Dortmund

 

Das Recht der Schülerinnen und Schüler auf individuelle Förderung ist im Schulgesetz verankert. Ziel dabei ist eine auf den einzelnen Schüler individuell abgestimmte Förderung unter Berücksichtigung seiner Interessen und Potentiale. Hierbei sollten einerseits die leistungsschwachen, andererseits aber auch die leistungsstarken Schülerinnen und Schüler sowie die des Leistungsmittelfeldes in den Blick genommen werden. Damit dieses gelingen kann, muss vor der Förderung eine Diagnose erstellt werden. Für die Chemie, ein hierarchisch aufgebautes Fach, ist es in diesem Zusammenhang z. B. besonders wichtig, dass an zentralen Stellen vor dem Voranschreiten im Lernprozess eventuell bestehende Lücken geschlossen und Fehlvorstellungen überwunden werden. Gleichzeitig gilt es, auch leistungsstärkere Schülerinnen und Schüler angemessen zu fördern.
In der Fortbildung wird anhand verschiedener Beispiele aufgezeigt, wie die individuelle Förderung im Chemieunterricht realisiert werden kann. Dabei werden sowohl verschiedene diagnostische Verfahren als auch Förderansätze vorgestellt und diskutiert. Der Schwerpunkt liegt auf der Sekundarstufe I.

 

Vorkenntnisse:

Es sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich.

Zielgruppe:

Chemielehrerinnen und -lehrer der Sekundarstufe I

 


 

CHEM2DO -  Der neue WACKER-Schulversuchskoffer

Veranstaltungsort: TU Dortmund

Fortbildung-eintaegig

 

Mo., 19. März 2018 09:00-16:00 Uhr  Die Fortbildung ist leider bereits ausgebucht.

Do., 22. März 2018 09:00-16:00 Uhr  (Anmeldeschluss: Do.,15.03.2018)

 

Veranstalter: StR‘ Corinna Ostwinkel, Prof. Dr. Insa Melle, TU Dortmund

 

CHEM2DO heißt der neu aufgelegte WACKER-Schulversuchskoffer. Er setzt konsequent aufs Selbermachen. Mit den Versuchen können Schüler spannende moderne Werkstoffe entdecken: Silicone und Cyclodextrine. Die acht Versuche greifen Lehrplaninhalte aus den Sekundarstufen I + II auf. Besonders geeignet ist der kostenlose Koffer für den Chemieunterricht an Gymnasien, Realschulen und Gesamtschulen. Um Sie optimal auf CHEM2DO vorzubereiten, bieten wir Ihnen die Fortbildung „CHEM2DO – Experimentieren mit Siliconen und Cyclodextrinen“ an. In einem Laborpraktikum führen Sie hier jeden der im Koffer enthaltenen Versuche in einer kleinen Gruppe durch. Zusätzlich erhalten Sie fachliche Hintergründe zu Siliconen und Cyclodextrinen sowie didaktische Hinweise und umfangreiches Begleitmaterial zu den Versuchen. Nach dem Kurs wird Ihnen Ihr kostenloser Koffer zugeschickt. Sie können einmal monatlich die Chemikalien gratis nachbestellen.

Die Veranstaltungen werden jeweils durch einen Fachvortrag von Herrn Dr. Heywang bereichert.

 

Vorkenntnisse:

Es sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich.

Zielgruppe:

Chemielehrerinnen und -lehrer der Sekundarstufe I und II

 


 

„Wenn der Magen sauer wird“

Veranstaltungsort: TU Dortmund

Fortbildung-eintaegig

 

Do., 12. April 2018 09:00-16:00 Uhr  Anmeldung (Anmeldeschluss: Do.,29.03.2018)

 

Veranstalter: Petra Wlotzka, Martin Trockel, NRW-Arnsberg, TU Dortmund 

 

1983 entdeckten australische Forscher ein Bakterium (Heliobacter pylori), das im menschlichen Magen lebt. Lange Zeit wurden sie von der medizinischen Forschung nicht ernst genommen, denn bis dahin dachte man, dass aufgrund des sauren Milieus (pH 2) im Magen kein Lebewesen überleben könnte. Doch H. pylori hat eine Möglichkeit gefunden, die Salzsäure in seiner Umgebung zu neutralisieren.

Die Entdeckungsgeschichte von H. pylori verbunden mit der Frage, wie es dem Bakterium gelingt, in der sauren Umgebung des Magens zu überleben, bildet den Einstieg in die Unterrichtsreihe „Wenn der Magen sauer wird“, die im Rahmen des Projektes „Chemie im Kontext“ entwickelt wurde. In der Erarbeitungsphase erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler selbständig mithilfe von Arbeitsplänen das Säure-Base-Konzept nach Brön-sted. In der Fortbildung haben Sie Gelegenheit, die Arbeitsmaterialien der Unterrichtseinheit kennen zu lernen und auszuprobieren.
Darüber hinaus werden am Nachmittag verschiedene Einstiegssituationen und Möglichkeiten der Vertiefung des Säure-Base-Konzepts vorgestellt und diskutiert.

 

Vorkenntnisse:

Es sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich.

Zielgruppe:

Chemielehrerinnen und -lehrer der Sekundarstufe I

 


 

Chemie im Badezimmer - Experimentieren in einer übungsgestützten Lernwerkstatt

Veranstaltungsort: TU Dortmund

Fortbildung-eintaegig

 

Sa., 14. April 2018 09:30-16:00 Uhr   (Anmeldeschluss: Do.,31.03.2018)

Do., 19. April 2018 09:00-16:00 Uhr   Die Fortbildung fällt leider aus.

 

Veranstalter: OStR Dipl. Chem. Werner Pöpping, Prof. Dr. Insa Melle, TU Dortmund

 

Das Badezimmer ist der Bereich, in dem die Jugendlichen im hohen Maße den Umgang mit Chemikalien erproben. Seien es die Pflege der Fingernägel, die Durchführung einer Haarfärbung, das Haarstyling mit Gel, die Zahnpflege, das Wäschewaschen, die Akne-Behandlung oder die Hautreinigung mit Deos und Seife. Die Chemie ist zumeist vielfältig an der Körperpflege beteiligt.

Im Zentrum der Fortbildung steht die Methode der Lernwerkstatt. Es wird gezeigt, wie ein effektives Arbeiten in ruhiger Atmosphäre sichergestellt bzw. wie ein „experimentelles Spielen“ an den Stationen verhindert werden kann. Im Mittelpunkt steht dabei der Einsatz einer strukturierenden Checkliste, die den Schülerinnen und Schülern einen Überblick über die Inhalte und Abläufe der Lernwerkstatt ermöglicht. Gleichzeitig legt die Checkliste großen Wert auf die computerunterstützten Übungseinheiten zu den vermittelten Inhalten.  

Daneben wird in der Fortbildung aber auch die humorvolle Methode des „Science Slam“ präsentiert, die sich mit den „vier revolutionärsten Innovationen im Kosmetikbereich“ beschäftigt.
Ein Kugellager mit Meinungslinie zum Thema „Naturkosmetik versus konventionelle Kosmetik – Ist Naturkosmetik wirklich immer besser?“ soll zur kontroversen Diskussion zwischen den Fortbildungsteilnehmern anregen.

 

Vorkenntnisse:

Es sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich.

Zielgruppe:

Chemielehrerinnen und -lehrer der Sekundarstufe I und II

 


 

Reinigungsmittel - Säuren und Laugen im Alltag

Veranstaltungsort: TU Dortmund

Fortbildung-eintaegig

 

Do., 26. April 2018 09:00-16:00 Uhr  Die Fortbildung fällt leider aus.

Sa., 28. April 2018 09:30-16:00 Uhr  (Anmeldeschluss: Do.,12.04.2018)

 

Veranstalter: OStR Dipl. Chem. Werner Pöpping, Prof. Dr. Insa Melle, TU Dortmund

 

Auf inhaltlicher Ebene werden in dieser Fortbildung folgende Aspekte behandelt, wobei der Einfluss des pH-Wertes auf die Reinigungswirkung im Mittelpunkt steht:

  • Glasreiniger
  • Spülmaschinenreiniger
  • Spülmaschinensalz und Klarspüler
  • Color- und Vollwaschmittel
  • Mikrofaser und Nanostrukturoberflächen
  • Oxidative und reduktive Fleckenentfernung
  • Entkalker

Der Schwerpunkt der Fortbildung liegt im unterrichtsmethodischen Bereich: Nach dem Prinzip des selbstorganisierten Lernens können die Unterrichtsmaterialien und Präsentationen zu den sieben Themen wahlweise als Gruppenpuzzle, experimenteller Lernzirkel oder auch als übungsgestützte Schülerpräsentation erschlossen werden. Wege hierzu werden vorgestellt und gezieltes Übungsmaterial erprobt. Daneben wird eine Pressekonferenz zur hochaktuellen Thematik der Nanopartikel durchgeführt. Abschließend soll in Form eines Interviews geklärt werden, ob die pH-neutrale Seife für die Haut besser ist als die klassische Kernseife. Alle vorgestellten Unterrichtsmethoden berücksichtigen im Besonderen die Förderung der Kommunikations- und Bewertungskompetenz.

 

Vorkenntnisse:

Es sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich.

Zielgruppe:

Chemielehrerinnen und -lehrer der Sekundarstufe I und II

 


 

Neue Methoden: Zwischen Fachwissensvermittlung, selbstständiger und kooperativer Erarbeitung

Veranstaltungsort: TU Dortmund

Fortbildung-zweitaegig

 

Do., 03. Mai.2018 09:30-17:00 Uhr  bis

Fr., 04. Mai.2018 09:00-17:45 Uhr  (Anmeldeschluss: Do., 19.04.2018)

 

Veranstalter: Prof. Dr. Insa Melle, OStR Dipl. Chem. Werner Pöpping, beide TU Dortmund, StR Dr. Monika Holländer, StR' Melanie Lange-Hegermann, beide Technische Berufsschule 1, Bochum

 

Schülerorientierte und kooperative Lernformen, ebenso wie speziell auf die prozessbezogenen Kompetenzen und das selbstständige Lernen ausgerichtete Unterrichtsmethoden werden im Zuge der aktuellen Diskussion um die Qualitätsentwicklung des Chemieunterrichts immer wieder gefordert. Diese Fortbildung will die Teilnehmerinnen und Teilnehmer entlang von Beispielen aus dem Chemieunterricht der Sekundarstufen I und II mit einer ganzen Reihe solcher Methoden vertraut machen. Folgende Methoden werden behandelt:

  • Kooperatives Lernen
  • Think Pair Share im "normalen Frontalunterricht"
  • Werkstattunterricht
  • Pressekonferenz
  • Gruppenpuzzle
  • Placemat
  • Partnerpuzzle
  • Advance Organizer

Über diese Methoden wird hierbei nicht ausschließlich referiert und diskutiert. Die Inhalte des Kurses werden vielmehr in entsprechenden alternativen Arbeits- und Sozialformen ausgehend von den unterrichtspraktischen Erfahrungen der Referenten vermittelt und durch die Kursteilnehmenden erfahren (learning by doing).

 

Vorkenntnisse:

Es sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich.

Zielgruppe:

Chemielehrerinnen und -lehrer der Sekundarstufe I und II

 


 

Moderne Kunststoffe - Von der Mülltüte bis zum Tablettenüberzug

Veranstaltungsort: TU Dortmund

Fortbildung-eintaegig

 

Do., 17. Mai 2018 09:00-16:00 Uhr Die Fortbildung fällt leider aus.

 

Veranstalter: OStR Dipl. Chem. Werner Pöpping, Prof. Dr. Insa Melle, TU Dortmund

 

Inhaltlich stehen der nachwachsende Kunststoff Polymilchsäure und der vielseitig einsetzbare Kunststoff Polyacryl-/Polymethacrylsäure im Mittelpunkt. Anhand der Polyacryl-/Polymethacrylsäure wird das breite Spektrum des Einsatzes moderner Kunststoffe aufgezeigt. Neben der Anwendung im Zahnbereich und als Haargel, wird auch das High-tech-Produkt Geohumus® und der Einsatz als Tablettenüberzug thematisiert.

 
Die Fortbildung hat einen methodischen Schwerpunkt: Über die behandelten Inhalte hinaus wird zunächst eine szenische Darstellung zur Herstellung von Thermoplasten und Duroplasten vorgestellt. Anschließend wird das Prinzip des „selbstorganisierten Lernens (SOL)“ am Beispiel der Polyacrylsäurederivate thematisiert. Ein kleiner, experimenteller Übungszirkel ergänzt die erarbeiteten Inhalte. Zum Abschluss rundet ein Streit- oder Kreisgespräch zur „Zukunftsfähigkeit der Polymilchsäure“ die Veranstaltung ab.

 

Vorkenntnisse:

Es sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich.

Zielgruppe:

Chemielehrerinnen und -lehrer der Sekundarstufe I und II

 


 

Seifen und Waschmittel - Ein lohnendes Thema für einen experimentell orientierten Chemieunterricht

Veranstaltungsort: TU Dortmund

Fortbildung-eintaegig

 

Di., 29. Mai 2018 09:00-16:00 Uhr  (Anmeldeschluss: Do., 15.05.2018)

 

Veranstalter: OStD a. D. Günter Wagner, Kassel; Prof. Dr. Insa Melle, TU Dortmund 

 

Der Themenkreis Waschmittel erfüllt im besonderen Maße die Anforderungen, die an einen zeitgemäßen naturwissenschaftlichen Unterricht gestellt werden: Behandlung von Themen aus dem Alltags- und Erfahrungsbereich der Schüler, Handlungs- und Projektorientierung, fachübergreifende Betrachtungsweisen und Denken in komplexen Zusammenhängen, Beitrag zur Umwelt- und Gesundheitserziehung im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung.

Lehrkräfte lernen in dieser Fortbildung die Zusammensetzung der Waschmittel sowie Chemie und Wirkungsweise der wichtigsten Inhaltsstoffe und ihre Funktion im Waschprozess genauer kennen und informieren sich über wichtige Neuentwicklungen. Darüber hinaus werden didaktische und methodische Impulse für die Behandlung des Themenkreises Waschmittel im Chemieunterricht gegeben.

Vielfältige Schülerexperimente zu Tensiden und weiteren Waschmittelinhaltsstoffen, die direkt im Chemieunterricht eingesetzt werden können, werden vorgestellt.

Experimentiert wird mit dem SEPAWA Experimentierset „Seifen und Waschmittel“. Das Experimentierset ist für Lehrkräfte kostenlos erhältlich (gegen Portoerstattung) unter der Bezugsquelle: SEPAWA

Umfangreiches Begleitmaterial wird gestellt.

 

Vorkenntnisse:

Es sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich.

Zielgruppe:

Chemielehrerinnen und -lehrer aller Schulformen

 


 

Elektroauto, Handys & Co.

Veranstaltungsort: TU Dortmund

Fortbildung-eintaegig

 

Do., 07. Juni 2018 09:00-16:00 Uhr Die Fortbildung fällt leider aus.

 

Veranstalter: OStR Dipl. Chem. Werner Pöpping, Prof. Dr. Insa Melle, TU Dortmund

 

Die Veranstaltung beginnt mit der Methode der Meinungslinie, welche kombiniert wird mit einem Interview zur Sinnhaftigkeit des Einsatzes von Elektroautos im Zeitalter der Energiewende. Ein fertig einsetzbarer Science Slam zum Recycling von Einwegbatterien macht aufmerksam auf die verschwimmende Grenze zwischen aufladbarem Akku und Einwegbatterie. Beim anschließenden Gruppenpuzzle zu den elektrochemischen Energiespeichern stehen die Schwierigkeiten in der Vermittlungsphase und deren Überwindung im Fokus der Fortbildung.

Zur Förderung der kommunikativen Kompetenz findet zum Abschluss der Veranstaltung ein Expertenhearing mit Bürgerbeteiligung zum Thema „Was ist der Energiespeicher der Zukunft?“ statt, in dem inhaltlich die Brennstoffzelle, die Akkumulatoren und Kondensatoren gegenübergestellt werden.

Ein weiterer, didaktischer Schwerpunkt der Veranstaltung, ist der Einsatz von Selbsteinschätzungsbögen zur Verbesserung der Feedbackkultur in der Schule, der an mehreren Stellen in der Veranstaltung thematisiert und diskutiert wird.

 

Vorkenntnisse:

Es sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich.

Zielgruppe:

Chemielehrerinnen und -lehrer der Sekundarstufe I und II

 


 

Frühstück –
Experimente mit Bezug zu Kernlehrplänen und Schüleralltag 

Veranstaltungsort: TU Dortmund

Fortbildung-eintaegig

 

Mi., 13. Juni 2018 09:00-16:00 Uhr Die Fortbildung fällt leider aus.

Do., 14. Juni 2018 09:00-16:00 Uhr  Die Fortbildung fällt leider aus.

 

Veranstalter: StR‘ Corinna Ostwinkel, Prof. Dr. Insa Melle, TU Dortmund

 

Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages und sollte vor allem von Familien mit Kindern als gemeinsames Ereignis am Tagesbeginn eingeplant werden. Leider gelingt dieses nicht so häufig im hektischen Alltag. Gering sind auch die Kenntnisse über die chemischen Prozesse, die mit dem Frühstücken verbunden sind. Diesen Alltagskontext herzustellen und im Chemieunterricht deutlich präsent zu machen, haben sich die Kernlehrpläne der Länder vorgenommen. So werden als mögliche Kontexte „Speisen und Getränke – alles Chemie“ (Gymnasium) oder „Speisen und Getränke“ (Realschule) vorgeschlagen. Auch in weiteren Inhaltsfeldern können Experimente zum Kontext „Frühstück“ sinnvoll eingesetzt werden. Wurst, Käse, Milch, Tee, weitere Getränke sowie Lebensmittel werden in dieser Fortbildung untersucht, getrennt, gefärbt und chemisch verändert.

Ausführliches Begleitmaterial wird zur Verfügung gestellt.

 
Die Fortbildung wird jeweils durch einen Fachvortrag von Herrn Prof. Dr. Bitsch ergänzt.

 

Vorkenntnisse:

Es sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich.

Zielgruppe:

Chemielehrerinnen und -lehrer der Sekundarstufe I und II

 


 

Gestaltung von Arbeitsblättern für den Chemieunterricht mit "ChemSketch"

Veranstaltungsort: TU Dortmund

Fortbildung-halbtaegig

 

Di., 19. Juni 2018 15:00-18:00 Uhr  (Anmeldeschluss: Di.,05.06.2018)

 

Veranstalter: Dr. Rupert Scheuer, TU Dortmund

 

Das Erstellen von Strukturformeln, Gerätezeichnungen und dreidimensionalen Darstellungen von Molekülen sowie die Einbindung in Texten bereiten vor allem ungeübten PC-Benutzern vielfach Schwierigkeiten. Mithilfe des im Internet kostenlos zu beziehenden Programms "ChemSketch" von ACDLabs ist das Erstellen von Strukturformeln so einfach geworden wie das Schreiben von Texten mit Hilfe einer Textverarbeitung.

 
Im Rahmen des Workshops werden zunächst die wichtigsten Funktionen von „ChemSketch“ sowie die Möglichkeit des Exportierens in ein Textverarbeitungsprogramm (z. B. Word) vorgestellt. Praktische Tipps zum Erstellen von Strukturformeln, dreidimensionalen Moleküldarstellungen und Gerätezeichnungen sowie deren Einbindung in Arbeitsblätter runden den Einführungsteil ab. In der anschließenden praktischen Phase können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anhand von konkreten Beispielen das Programm selbstständig kennen lernen. Hierzu steht jedem Teilnehmenden ein eigener Computer zur Verfügung.

 

Vorkenntnisse:

Grundlegende Kenntnisse im Umgang mit der Benutzeroberfläche Windows.

Zielgruppe:

Chemielehrerinnen und -lehrer der Sekundarstufe I und II

 


 

„Spielend in den Chemieunterricht“ – Digitale Lernspiele testen und selbst erstellen 

Veranstaltungsort: TU Dortmund

Fortbildung-eintaegig

 

Mo., 25. Juni 2018 09:00-16:00 Uhr (Anmeldeschluss: Mo.,11.06.2018)

 

Veranstalter: Petra Wlotzka, Martin Trockel, NRW-Arnsberg, Prof. Dr. Insa Melle, TU Dortmund

 

Computer und Videospiele gehören zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten der heutigen Jugend. Mit der Frage, wie man das Lernpotenzial digitaler Spiele für den Unterricht nutzen kann, beschäftigt sich das „Digital Game-Based Learning“.

In dieser Fortbildung werden die Grundlagen des „Digital Game-Based Learnings und ein Adventure-Spiel l („Der Kampf um das Elixier der Weisheit“), das nach diesen Kriterien entwickelt wurde, vorgestellt. Mit diesem Spiel lernen die Schülerinnen und Schüler die verschiedenen Stoffeigenschaften kennen. Dabei wird die virtuelle Spielewelt des Adventures mit der realen Welt verknüpft, denn zur Lösung der gestellten Rätsel und Aufgaben müssen die Lerner reale Experimente durchführen.

Im zweiten Teil der Veranstaltung werden einfache Spiele wie z. B. Dominos oder Jeobardys  mithilfe von PowerPoint bzw. Keynote selbst entwickelt.

 

Vorkenntnisse:

Basiskenntnisse im Umgang mit PowerPoint oder Keynote.

Zielgruppe:

Chemielehrerinnen und -lehrer der Sekundarstufe I und II

 


 

Verbrennungen und Redoxreaktionen – Experimentelle Unterrichtseinheiten für den inklusiven Chemieunterricht

Veranstaltungsort: TU Dortmund

Fortbildung-eintaegig

 

Mo., 02. Juli 2018 09:00-16:00 Uhr (Anmeldeschluss: Mo.,18.06.2018)

Di., 03. Juli 2018 09:00-16:00 Uhr (Anmeldeschluss: Mo.,18.06.2018)

 

Veranstalter: Thomas Baumann, M. Ed., Prof. Dr. Insa Melle, TU Dortmund

 

Die Verbrennung stellt eine der aus dem Alltag bekanntesten und gesellschaftlich wichtigsten Reaktionen dar und ist auch ein wesentliches Thema des Chemieunterrichts. Viele der zentralen Merkmale von Verbrennungsreaktionen können am Beispiel der brennenden Kerze erarbeitet werden. Unter Betrachtung der Vorerfahrungen der Lernenden sind das Anzünden sowie das Herunterbrennen einer Kerze als Erscheinungen in der Regel allen Schülerinnen und Schülern bekannt. Dagegen weitgehend unbekannt sind die Prozesse, die dafür sorgen, dass eine Kerzenflamme letztendlich entstehen kann.

Mit der Einführung von Verbrennungsreaktionen wird die Grundlage für die darauf aufbauende Thematik der Redoxreaktionen geschaffen, wie es auch der Kernlehrplan NRW für das Fach Chemie vorsieht.

Zu diesen beiden Themen wurden experimentelle Lernumgebungen nach dem Prinzip des Universal Design for Learning, einem Konzept zur Verringerung von Barrieren im Unterricht, entwickelt und anschließend in inklusiven Schulklassen erprobt und evaluiert. Die Ergebnisse sind positiv ausgefallen und lassen darauf schließen, dass sich die Lernumgebungen für den inklusiven naturwissenschaftlichen Unterricht eignen.
Die experimentellen Lernumgebungen werden in der Fortbildung vorgestellt und in Zusammenhang damit das Universal Design for Learning erläutert. Alle Fortbildungsteilnehmer/innen erhalten ein Skript mit den entwickelten Unterrichtsmaterialien.

 

Vorkenntnisse:

Es sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich.

Zielgruppe:

Chemielehrerinnen und -lehrer der Sekundarstufe I

 


 

Neue Aufgabentypen für den Chemieunterricht

Veranstaltungsort: TU Dortmund

Fortbildung-eintaegig

 

Do., 05. Juli 2018 09:00-16:00 Uhr (Anmeldeschluss: Do.,21.06.2018)

 

Veranstalter: OStR Dipl. Chem. Werner Pöpping, Prof. Dr. Insa Melle, TU Dortmund

 

Angestoßen durch das Forschungsprogramm „Sinus“ der Bund-Länder-Kommission (BLK) wurde in den letzten Jahren intensiv an dem Thema „Aufgabenentwicklung“ gearbeitet.

In der Fortbildung sollen Teile dieser Entwicklung dargestellt und von den Teilnehmern erprobt werden mit dem Ziel, dass jeder Teilnehmer einige neue Anregungen für eine veränderte Aufgabengestaltung mit nach Hause nehmen kann.

Im ersten Teil beschäftigt sich die Fortbildung mit dem Aufgabenformat des „Concept Cartoons“, den wettbewerbsorientierten Aufgabenformaten des „Egg-Race“ und den „Aufgaben mit gestuften Lernhilfen“.
Im zweiten Teil wird die „Aufgabe als Lernumgebung“ thematisiert. Dabei handelt es sich um eine Lernaufgabe, bei der ein motivierender, lebensnaher Kontext zunächst zur Diskussion und Hypothesenbildung auffordert. Anschließend wird den Schülern differenziertes (graphisches, videographisches und textliches) Material angeboten, welches zur näheren, inhaltlichen Auseinandersetzung anregt.

 

Vorkenntnisse:

Es sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich.

Zielgruppe:

Chemielehrerinnen und -lehrer der Sekundarstufe I und II

 


 

Farbstoffe und Farbigkeit – Experimente in der Sek. II 

Veranstaltungsort: TU Dortmund

Fortbildung-eintaegig

 

Mo., 03. September 2018 09:00-16:00 Uhr   (Anmeldeschluss: Mi.,29.08.2018)

Mi., 05. September 2018 09:00-16:00 Uhr    (Anmeldeschluss: Mi.,29.08.2018) Die Fortbildung fällt leider aus.

  

Veranstalter:  StR‘ Corinna Ostwinkel, Prof. Dr. Insa Melle, TU Dortmund

 

Seit der Einführung des neuen Kernlehrplans für die Sekundarstufe II in NRW sind im Inhaltsfeld 4 sowohl die Werkstoffe als auch die Farbstoffe verbindliche Unterrichtsinhalte, die durch konkretisierte Kompetenzerwartungen im Lehrplan genauer beschrieben werden.

Aus den Vorgaben für das Zentralabitur 2017 – 2019 geht hervor, dass ein spezielles Augenmerk dabei auch auf die Synthese der Azofarbstoffe sowie das Färben von Textilien gelegt werden soll.

Passend dazu erhalten Sie in dieser Fortbildung u.a. die Gelegenheit zwei unterschiedliche Azofarbstoffe herzustellen. Auch Textilien können gefärbt werden (z.B. mit Indigo).

Darüber hinaus bietet Ihnen diese Veranstaltung die Möglichkeit eine Vielzahl unterschiedlicher Experimente zum Thema Farbstoffe und Farbigkeit durchzuführen. Synthetisieren Sie weitere Farbstoffe, extrahieren Sie Farbstoffe aus Lebensmitteln oder betrachten Sie sie in Ihrer Funktion als Indikator. Stellen Sie Leuchtfarben, Zaubermaler und Tintenkiller her, beschäftigen Sie sich genauer mit Haarfärbemitteln oder vergleichen Sie natürliche und künstliche Farbstoffe.

Für die genauere Untersuchung der selbst hergestellten oder extrahierten Farbstoffe steht ein Fotometer zur Verfügung, sodass auch Absorptionsspektren erstellt werden können.
Alle sind herzliche eingeladen zum Experimentieren, Diskutieren und Ausprobieren!

 

Vorkenntnisse:

Es sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich.

Zielgruppe:

Chemielehrerinnen und -lehrer der Sekundarstufe II

 


 

Planung von Chemieunterricht für inklusive Lerngruppen

Veranstaltungsort: TU Dortmund

Fortbildung-eintaegig

 

Mo., 10. September 2018 09:00-16:00 Uhr   (Anmeldeschluss: Fr.,24.08.2018)

Di., 11. September 2018 09:00-16:00 Uhr   (Anmeldeschluss: Fr.,24.08.2018) Die Fortbildung fällt leider aus.

 

Veranstalter:  M. Ed., Annemarie May,  Mats Kieserling, M. Ed., Thomas Baumann, M. Ed., Franziska Zimmermann, M. Ed., Prof. Dr. Insa Melle, TU Dortmund 

 

In Folge der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung tritt im Schuljahr 2014/2015 das damit verbundene Recht auf inklusiven Unterricht in Kraft. Dadurch stehen Lehrkräfte nun vermehrt der Herausforderung gegenüber, den Unterricht für eine inklusive Lerngruppe planen und gestalten zu müssen. In dieser Fortbildung stehen Materialentwicklung und Medien für einen inklusiven Chemieunterricht im Mittelpunkt. Es wird sich mit der Frage auseinandergesetzt, wie ein Chemieunterricht geplant werden kann, in dem alle Schülerinnen und Schüler ihrem Leistungsniveau entsprechend gefordert und gefördert werden können.

 
Dazu werden zunächst grundlegende Richtlinien und Prinzipien des Universal Design for Learning (UDL) vorgestellt, auf dessen Basis ein Gemeinsamer Unterricht geplant werden kann. Dabei erfolgt eine Konkretisierung anhand ausgewählter Beispiele für den Chemieunterricht, wobei der Fokus auf Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Lernen gelegt wird. Anschließend werden Materialien und Experimente zu selbst gewählten Beispielen entwickelt.

 

Vorkenntnisse:

Es sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich.

Zielgruppe:

Chemielehrerinnen und -lehrer der Sekundarstufe I

 


 

Experimente zu chemischen Alltagsphänomenen - Ein Workshop zur Integration chemischer Aspekte in den Sachunterricht der Primarstufe

Veranstaltungsort: Universität zu Köln

Fortbildung-eintaegig

 

Di., 18. September 2018 09:30-16:00 Uhr   (Anmeldeschluss: Di.,04.09.2018) Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht.

  

Veranstalter:  Dr. U. Flegel, Universität zu Köln

 

Die Durchführung chemisch orientierter Schülerexperimente im Sachunterricht der Primarstufe scheitert häufig an „Berührungsängsten“ der Lehrenden mit dem Fach Chemie, möglichen Gefahren oder schlicht an fehlenden Materialien. Im Rahmen dieses Workshops sollen Schülerexperimente vorgestellt und von den Kursteilnehmern eigenständig durchgeführt werden.

Die bereits in der Unterrichtspraxis der Jahrgangsstufen 3 und 4 erprobten Experimente sind in mehreren Stationen zusammengefasst. Die einzelnen Stationen widmen sich folgenden Themenkomplexen:

 

Chemische und physikalische Eigenschaften von Lebensmitteln:

  • Eigenschaften von Backtriebmitteln, Eiweißen sowie Fette und Ölen

Chemische und physikalische Eigenschaften von alltagsrelevanten Mineralien:

  • Herstellung von Porzellan und Keramiken.
  • Eigenschaften von Gips, Kalk und Salzen.

 
Bei der Durchführung der Experimente werden die Kursteilnehmer von der Kursleitung und weiteren Betreuern unterstützt bzw. bei Bedarf angeleitet. Im Anschluss an den experimentellen Teil werden die Kursteilnehmer die Gelegenheit zu einer abschließenden Diskussion haben.

 

Vorkenntnisse:

Es sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich.

Zielgruppe:

Chemielehrerinnen und -lehrer der Primarstufe

 


 

Einsatzmöglichkeiten von Tablet PCs und Whiteboards im Chemieunterricht  

Veranstaltungsort: Universität zu Köln

Fortbildung-eintaegig

 

Do., 20. September 2018 09:30-16:00 Uhr  (Anmeldeschluss: Do.,06.09.2018) Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht.

   

Veranstalter:  Dr. U. Flegel, Universität zu Köln

 

Die Verwendung von Tablet-PCs im Chemieunterricht eröffnet u.a. in Kombination mit interaktiven Whiteboards ein breites Spektrum von Einsatzmöglichkeiten im Unterrichtsverlauf. So ermöglichen die in den Tablet-PCs verbauten Kameras, die Nutzung kollaborativer Software oder die Bereitstellung interaktiver Formulare andere Formen der Dokumentation des Unterrichtsgeschehens oder des Verlaufes eines Experiments.

Diese Möglichkeiten können auch von Nutzern ohne spezielle Kenntnisse in Programmierung oder der Verwendung spezialisierter Entwicklungsumgebungen bereits durch den Einsatz von Standardsoftware erschlossen werden.

 

Anschließend haben die Teilnehmenden die Gelegenheit, anhand ausgewählter Beispiele interaktive Formulare (Beispiel MS-Word) unter Anleitung zu gestalten, in Gruppenarbeit die Einsatzmöglichkeiten kollaborativer Software (Beispiele MS-OneNote) zu erproben. Für die Erstellung stehen Computer mit umfangreicher Softwareausstattung, Tablet-PCs, Whiteboards (Smartboards) und vieles mehr zur Verfügung.
Im letzten Abschnitt werden dann die Ergebnisse im Forum präsentiert und diskutiert. Die erstellten Dateien werden schließlich jedem Teilnehmer auf einem Speichermedium am Ende der Fortbildung zur freien Verfügung ausgehändigt.

 

Vorkenntnisse:

Es sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich.

Zielgruppe:

Chemielehrerinnen und -lehrer der Sekundarstufe I und II

 


 

Diagnose und individuelle Förderung

Veranstaltungsort: TU Dortmund

Fortbildung-eintaegig

 

Mo., 24. September 2018 09:00-16:00 Uhr (Anmeldeschluss: Mo.,10.09.2018) Die Fortbildung fällt leider aus.

 

Veranstalter: Annemarie May, M. Ed., Franziska Zimmermann, M. Ed., Prof. Dr. Insa Melle, TU Dortmund.

 

Das Recht der Schülerinnen und Schüler auf individuelle Förderung ist im Schulgesetz verankert. Ziel dabei ist eine auf den einzelnen Schüler individuell abgestimmte Förderung unter Berücksichtigung seiner Interessen und Potentiale. Hierbei sollten einerseits die leistungsschwachen, andererseits aber auch die leistungsstarken Schülerinnen und Schüler sowie die des Leistungsmittelfeldes in den Blick genommen werden. Damit dieses gelingen kann, muss vor der Förderung eine Diagnose erstellt werden. Für die Chemie, ein hierarchisch aufgebautes Fach, ist es in diesem Zusammenhang z. B. besonders wichtig, dass an zentralen Stellen vor dem Voranschreiten im Lernprozess eventuell bestehende Lücken geschlossen und Fehlvorstellungen überwunden werden. Gleichzeitig gilt es, auch leistungsstärkere Schülerinnen und Schüler angemessen zu fördern.
In der Fortbildung wird anhand verschiedener Beispiele aufgezeigt, wie die individuelle Förderung im Chemieunterricht realisiert werden kann. Dabei werden sowohl verschiedene diagnostische Verfahren als auch Förderansätze vorgestellt und diskutiert. Der Schwerpunkt liegt auf der Sekundarstufe I.

 

Vorkenntnisse:

Es sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich.

Zielgruppe:

Chemielehrerinnen und -lehrer der Sekundarstufe I

 


 

Farbstoffe und Farbigkeit – Experimente in der Sek. II 

Veranstaltungsort: TU Dortmund

Fortbildung-eintaegig

 

Mo., 08. Oktober 2018 09:00-16:00 Uhr (Anmeldeschluss: Mo., 24.09.2018)

Veranstalter:  StR‘ Corinna Ostwinkel, Prof. Dr. Insa Melle, TU Dortmund

 

Seit der Einführung des neuen Kernlehrplans für die Sekundarstufe II in NRW sind im Inhaltsfeld 4 sowohl die Werkstoffe als auch die Farbstoffe verbindliche Unterrichtsinhalte, die durch konkretisierte Kompetenzerwartungen im Lehrplan genauer beschrieben werden.

Aus den Vorgaben für das Zentralabitur 2017 – 2019 geht hervor, dass ein spezielles Augenmerk dabei auch auf die Synthese der Azofarbstoffe sowie das Färben von Textilien gelegt werden soll.

Passend dazu erhalten Sie in dieser Fortbildung u.a. die Gelegenheit zwei unterschiedliche Azofarbstoffe herzustellen. Auch Textilien können gefärbt werden (z.B. mit Indigo).

Darüber hinaus bietet Ihnen diese Veranstaltung die Möglichkeit eine Vielzahl unterschiedlicher Experimente zum Thema Farbstoffe und Farbigkeit durchzuführen. Synthetisieren Sie weitere Farbstoffe, extrahieren Sie Farbstoffe aus Lebensmitteln oder betrachten Sie sie in Ihrer Funktion als Indikator. Stellen Sie Leuchtfarben, Zaubermaler und Tintenkiller her, beschäftigen Sie sich genauer mit Haarfärbemitteln oder vergleichen Sie natürliche und künstliche Farbstoffe.

Für die genauere Untersuchung der selbst hergestellten oder extrahierten Farbstoffe steht ein Fotometer zur Verfügung, sodass auch Absorptionsspektren erstellt werden können.
Alle sind herzliche eingeladen zum Experimentieren, Diskutieren und Ausprobieren!

Die Fortbildung wird jeweils durch einen Fachvortrag von Frau Schillinger (BASF Coatings) ergänzt.

 

Vorkenntnisse:

Es sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich.

Zielgruppe:

Chemielehrerinnen und -lehrer der Sekundarstufe II

 


 

Die Welt ist bunt - Planung eines Unterrichtsvorhabens zum Inhaltsfeld IV - Farbstoffe

Veranstaltungsort: TU Dortmund

Fortbildung-eintaegig

 

Do., 11. Oktober 2018 09:00-16:00 Uhr (Anmeldeschluss: Do., 04.10.2018)

Veranstalter:  StR‘ Corinna Ostwinkel, Prof. Dr. Insa Melle, TU Dortmund

 

Noch vor den Herbstferien, am 11.10.2018 von 9 - 16 Uhr, findet die Fortbildung  "Die Welt ist bunt - Planung eines Unterrichtvorhabens zum Inhaltsfeld IV - Farbstoffe" statt. In dieser Fortbildung haben Sie die Gelegenheit, Ihre Unterrichtsplanung mit dem Experimentieren im Labor zu verknüpfen. Sie können während der Veranstaltung Unterrichtsmaterialien sichten und planen dann in einer Kleingruppe einen Unterrichtsbaustein zum Thema Farbstoffe und Farbigkeit. Dazu passende Experimente stehen für Sie bereit und warten darauf, ausprobiert zu werden.

 

Vorkenntnisse:

Es sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich.

Zielgruppe:

Chemielehrerinnen und -lehrer der Sekundarstufe II